Berufsbildungswerk Nürnberg
Fachpraktiker/in für Holzverarbeitung

Was lernen Fachpraktiker/innen für Holzverarbeitung?

  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen (Lesen von Zeichnungen und Arbeitsablaufplänen), Arbeiten im Team
  • Einrichten, Bedienen und Instanthalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen. Bedienen von NC-gesteuerten Maschinen
  • Be- und Verarbeiten von Holz, Holzwerk- und sonstigen Werkstoffen (Kunststoffen, Glas Metall): Sägen, Hobeln, Fräsen, Schleifen von Hand und mit Maschinen, Herstellen von Holzverbindungen
  • Herstellen von Teilen und Zusammenbauen zu Erzeugnissen
  • Behandeln von Oberflächen
  • Durchführen von Holzschutzmaßnahmen
  • Durchführen von Montage- und Demontagearbeiten
  • Transportieren und Lagern
  • Kundenorientierung
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Information, technische und soziale Kommunikation
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, Umweltschutz

Welche Voraussetzungen braucht man?

  • Interesse an der Beschäftigung mit Holz und Holzwerkstoffen
  • Stärken im praktischen Bereich
  • Freude an der Arbeit von Hand, aber auch mit modernsten NC-gesteuerten Maschinen
  • gutes Feinhandgeschick
  • Ideen und gutes Vorstellungsvermögen
  • Zeichnen und Rechnen als Handwerkszeug
  • Offenheit für Neues
  • Teamfähigkeit

 In diesem Beruf gibt es viel Bewegung und Abwechslung. Unterschiedliche Arbeiten erfordern eine stehende oder auch eine kniende Arbeitshaltung.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Fachpraktiker/in für Holzverarbeitung ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung § 42 m (HWO).

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Welche Prüfungen muss man machen?

Nach 1,5 Jahren gibt es eine Zwischenprüfung.
Die Abschlussprüfung findet nach 3 Jahren statt.

Die Abschlussprüfung besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung.

Wo arbeiten Fachpraktiker/innen für Holzverarbeitung
später einmal?

Es gibt für Fachpraktiker/innen für Holzverarbeitung sehr viele Einsatzmöglichkeiten:

  • bei Herstellern von Möbeln, Holzwaren oder Konstruktionsteilen
  • im Tischler-/Schreinerhandwerk oder in der Möbelindustrie (Ess-, Wohn- und Schlafzimmereinrichtungen, Bad- und Küchenausbauten)
  • bei Herstellern von Fenstern, Türen, Wintergärten oder Treppen
  • bei Herstellern von Plattenwerkstoffen
  • in Baumärkten oder in Möbelhäusern
  • bei Umzugsfirmen
  • in Montage-, Reparatur- und Restaurationsbetrieben, sowie der Altbaurenovierung
  • auch Theater mit eigener Tischlerei, Laden-, Messebauunternehmen oder Betriebe des Schiffbaus oder der Fahrzeuginnenausstattung (z. B. Wohnwägen) kommen als Arbeitgeber in Frage

An wen kann ich mich wenden (Ansprechpartner)?

Rehabüro
Berufsbildungswerk Nürnberg

Telefon: 0911 6414 – 107 oder 316
Fax: 0911 6414 – 420
E-Mail: rehabuero.bbw-nbg@bezirk-mittelfranken.de


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